WERBUNG wie kennzeichne ich richtig? / [unbeauftrage Werbung, unbezahlt]

 

Höchstwahrscheinlich hast Du die Abmahnungswelle in Deutschland mitbekommen und spätestens mit den Kontrollen der Lauterkeitskommision in der Schweiz ist dieses Thema auch bei uns in aller Munde. Mit diesem Blogpost erkläre ich Dir, wie ich die Kennzeichnungspflicht von Werbung sehe und wie ich diese umsetze.

 


 

Ethische und moralische Gründe
Die Follower sollen wissen, wann für eine Aussage eine Gegenleistung erhalten wurde. So können sie besser beurteilen, wie der Beitrag zu interpretieren ist und ob sie diesen überhaupt lesen wollen.

 


 

Glaubwürdigkeit
Wenn Werbebeiträge nicht als solche erkennbar sind, kann dies bei Followern als Manipulation interpretiert werden, was für die Glaubwürdigkeit des Accounts negativ sein kann.

 

Transparenz-LEND
Quelle: Lend.ch

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Schweizer Gesetz
Auch in der Schweiz gilt das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) welches besagt, dass es unlauter und widerrechtlich ist, täuschendes Verhalten an den Tag zu legen, das das Verhältnis zwischen Mitbewerbern oder zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst.

 


 

Werbung richtig kennzeichnen
Die Werbung sofort ersichtlich, nicht versteckt gesehen und auch in keiner Fremdsprache. Die Hochschule Luzern (HSLU) schreibt dazu: «Kommerzielle Inhalte sollen durch #anzeige oder #werbung zu Beginn und nicht am Ende oder versteckt gekennzeichnet werden. Im Gegensatz zu #ad, #sponsoredby oder #poweredby gelten diese zwei Kennzeichnungen als sicher.»

 


 

Wann muss ich etwas als Werbung kennzeichnen?
Klar ist, dass wenn kommerzielle Interessen mit dem Beitrag verfolgt werden (also ein Beitrag für eine Gegenleistung), eine Werbekennzeichnung stattfinden muss.

 

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Quelle: Heise.de

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Müssen auch Beiträge als Werbung gekennzeichnet werden, für die man kein Geld erhalten hat?
Hier wird die Antwort schwieriger, da es einiges an rechtlichem Interpretationsspielraum gibt.
Einige sagen, dass auch Posts ohne Bezahlung als Werbung deklariert werden müssen.
In anderen Fällen wird es so interpretiert, dass eine Deklaration nur dann notwendig ist, wenn z.B. eine gewisse Anzahl an Followern vorhanden ist, oder die Firmen in dem Post markiert sind, etc.

 


 

Muss ich alte Beiträge auch kennzeichnen?
Ja, musst du.

 


Inhalt teilweise von Onlinekarma übernommen und nach Gutdünken angepasst.


 

So kennzeichne ich meine Beiträge

Aus eigenem Interesse erstellter Beitrag, ohne Bezahlung und mit selbstgekauften Produkten
[unbeauftragte Werbung, unbezahlt, selbstgekauft]

Aus eigenem Interesse erstellter Beitrag, ohne Bezahlung, nach Zusendung von Produkten
[unbeauftragte Werbung, unbezahlt, enthält *PR-Samples]

Auf Bitte der Firma erstellter Beitrag, ohne Bezahlung, Zusenden von Produkten
[beauftragte Werbung, unbezahlt, enthält *PR-Samples]

Auf Bitte der Firma erstellter Beitrag, mit Bezahlung, Zusenden von Produkten
[bezahlte, beauftragte Werbung; enthält *PR-Samples]

 

Meine Meinung
-Wie Du vielleicht schon durch diverse Beiträge von mir weisst, kennzeichne ich alle meine Blogpost, Instagram-Posts und Instagram-Stories genau, auch wenn die Produkte aus meinem eigenen Geld bezahlt wurden. Mein Spruch «selbstgekauft, not sponsored» ist schon fast legendär 😀 Durch die aktuellen Geschehnisse (Abmahnungen in Deutschland, Kontrollen in der Schweiz) werde ich noch deutlicher kennzeichnen, denn ich habe nichts zu verbergen.
-Klare Kennzeichnung schafft Transparenz und somit Glaubwürdigkeit. Der Follower kann so selber entscheiden ob er z.B. einen bezahlten Beitrag überhaupt lesen möchte.

 

Copy-of-Copy-of-If-its-not-a-hell-YES-its-a-NO-1
Quelle: Lauraseiler.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr hinsichtlich der inhaltlichen Richtigkeit, Genauigkeit, Aktualität, Zuverlässigkeit und Vollständigkeit der Informationen.

 

 

14 Kommentare zu „WERBUNG wie kennzeichne ich richtig? / [unbeauftrage Werbung, unbezahlt]

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